Vom Klosterhof zum Taunusdorf
Historische bedeutsame Gebäude in Heidenrod
Langschied wurde 1260 erstmals als „Langinscheid“ urkundlich erwähnt. Die Gründung geht vermutlich auf den Benediktinerorden zurück, der rund 100 Jahre zuvor im Nachbartal das Kloster Gronau gegründet hatte. Weitere Namensformen waren „Langenscheit“
(1347), „Langscheitt“ (1520) und „Langenschiedt“ (1583). Die Entstehung des Ortes fällt in die große Rodungsphase des Hochmittelalters, die im 14. Jahrhundert weitgehend abgeschlossen war.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Langschied wie auch Egenroth vollständig verlassen. 1774 wurde das vierherrische Gebiet in den Nastätter Rezessen aufgeteilt, Langschied kam zu Hessen-Rotenburg. Von 1806 bis 1813 stand der Ort unter französischer Verwaltung, ab 1816 gehörte er zum Herzogtum Nassau.
1818 wurde die Gemarkung des vormals klösterlichen Hofes Schönberg nach dessen Privatisierung mit Langschied vereinigt. Mit dem Bau der Wasserleitung 1907 und der Einführung von elektrischem Strom 1922 begann die technische Modernisierung.
Seit dem 31. Dezember 1971 ist Langschied Teil der Gemeinde Heidenrod.
Weitere Informationen zu Langschied
Gefördert durch das Regionalbudget 2025 des Vereins für Regionalentwicklung Taunus e.V. mit den Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023-2027.








