Zwischen Limes, Kelten und Brunnen
Historische bedeutsame Gebäude in Heidenrod
Die erste urkundliche Erwähnung von Huppert, damals „Hupenrod“, stammt um 1260 im Zusammenhang mit der Erbteilung der Grafen Diether und Eberhard von Katzenelnbogen. Wie viele Orte im westlichen Taunus entstand Huppert während der großen Rodungsphase im Hochmittelalter, die im 14. Jahrhundert weitgehend abgeschlossen war. Der Raum um Huppert, Kemel und Laufenselden war früh besiedelt.
Nördlich von Huppert liegt ein großes Hügelgrab aus der Keltenzeit, das über einen markierten Wanderweg erreichbar ist. Noch etwas weiter nördlich, Richtung Laufenselden, befindet sich das römische Kleinkastell auf dem Dörsterberg – heute ein archäologisch zugänglicher Ort.
Der römische Limes verläuft durch die Gemarkung Huppert von Kemel bis zum Dörsterberg.
Ein besonderes historisches Zeugnis ist der alte Ziehbrunnen an der Ecke Napoleonstraße/Schulstraße. Seine halbrunde, nach vorne offene Ummauerung ist im Taunus selten erhalten und war vermutlich bereits vor der ersten urkundlichen Erwähnung Teil der Wasserversorgung des Ortes. Der Brunnen gilt als eines der ältesten baulichen Zeugnisse in Huppert.
Weitere Informationen zu Huppert
Gefördert durch das Regionalbudget 2025 des Vereins für Regionalentwicklung Taunus e.V. mit den Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023-2027.







