Katholische Kirche St. Philippus und Jakobus
Historische bedeutsame Gebäude in Heidenrod
Laufenselden wurde 1260 erstmals erwähnt, 1301 eine Kapelle und 1330 eine Pfarrkirche genannt. 1360 erhielt der Ort Stadtrechte mit Markt- und Festungsrecht.
Die katholische Kirche St. Philippus und Jakobus wurde 1836/37 am damaligen südlichen Ortsrand erbaut – für die wachsende katholische Gemeinde, die seit 1819 eine eigene Pfarrei hatte. Der Bruchsteinbau mit dreiseitigem Chor wurde nach Plänen des Wiesbadener Landesbaurats Wolff im neoromanischen Stil errichtet. Innen prägen eine Holzflachdecke, ein Triumphbogen mit Abbildungen der Kirchenpatrone
und der reich verzierte Chorraum mit Malereien von Josef Adler (Lahnstein) das Bild.
1888/89 wurde eine Zugangstreppe vor dem Hauptportal gebaut. Der aus Laufenselden stammende Wiener Franz Haas stiftete einen vergoldeten Silberkelch und Mittel für den Hochaltar. 1905 folgte der erste Sakristeianbau, 1958 ein achteckiger Neubau in Angleichung an die Apsis. Die Kirche erhielt wertvolle Bleiverglasungen, darunter ein Buntglasfenster im Chor (1950) und eine lebensgroße Immaculata (17. Jh.).
In den 1970er Jahren wurde der Hochaltar entfernt und durch ein Ensemble aus Ambo, Altar und Sakramentssäule ersetzt. Der Marmor stammt aus Südfrankreich.Eine gebrauchte Orgel wurde ebenfalls in den 1970ern angeschafft. Mitte der 1980er Jahre rekonstruierte man die ursprüngliche Wandmalerei im Chorraum.
Weitere Informationen zu Laufenselden
Gefördert durch das Regionalbudget 2025 des Vereins für Regionalentwicklung Taunus e.V. mit den Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023-2027.










