Wo Wasser, Wald und Wandel aufeinandertreffen
Historische bedeutsame Gebäude in Heidenrod
Wisper wurde 1265 erstmals als „Wisshebure“ urkundlich erwähnt.
Ab 1412 taucht der Name „Wussbur“ auf, ab 1583 dann „Wisper“ – gleichlautend mit dem Fluss, der in Lorch in den Rhein mündet. Die Gründung des Ortes fällt wie viele im westlichen Taunus in die große Rodungsphase des Hochmittelalters, abgeschlossen im 14. Jahrhundert.
Im Zuge der hessischen Gebietsreform schloss sich Wisper am 31. Dezember 1971 freiwillig der neuen Gemeinde Heidenrod an.
Das denkmalgeschützte Backhaus („Backes“) von 1751 bildet den Mittelpunkt des Dorfes. Es wurde originalgetreu restauriert und diente früher auch der Feuerwehr sowie als Standort der Viehwaage. Die Glocke im Dachreiter wurde bei Feuer, Beerdigungen und – bis heute – zum Jahreswechsel geläutet. Das Gebäude wird weiterhin bei besonderen Anlässen genutzt.
1837 erhielt Wisper eine Schule, 1912 wurde ein Neubau errichtet – finanziert aus dem Verkauf von Gemeindewald an den Nassauischen Zentralstudienfonds. Im oberen Stockwerk lag der Versammlungsraum. Nach der Schulschließung 1937 wurde das Gebäude zum Dienstsitz des Försters für Wisper, Langschied, Springen und später auch Mappershain.
Weitere Informationen zu Wisper:
Gefördert durch das Regionalbudget 2025 des Vereins für Regionalentwicklung Taunus e.V. mit den Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023-2027.








