Kirche auf dem Felssporn
Historische bedeutsame Gebäude in Heidenrod
Niedermeilingen wurde 1117 erstmals als „Milingen“ erwähnt, ab etwa 1260 wird zwischen Ober- und Niedermeilingen unterschieden. Während Obermeilingen zum Kloster Gronau gehörte, entrichtete Niedermeilingen den Zehnten an das Stift St. Goar. Die Ortsgründung fällt wie im gesamten westlichen Taunus in die Zeit der Rodungsphasen im Hochmittelalter, abgeschlossen bis ins 14. Jahrhundert.
1268 wird ein Gericht im Ort erwähnt. Die St.-Stephanus-Kirche ist ab dem 14. Jahrhundert nachgewiesen und war 1667 Pfarrkirche für Meilingen und Münchenroth.
Aufgrund starker Bauschäden wurde sie im 18. Jahrhundert abgerissen und 1768/69 als schlichter Neubau auf dem markanten Felssporn errichtet – mit verputztem Bruchstein, Kirchhof und Böschungsmauern.
1825 folgte der Bau der Schule. Um 1850 entstand das Pfarrhaus mit zugehöriger Scheune in der heutigen Pfarrgasse 2 – damals noch am Ortsrand gelegen. Diese Bauten prägen das historische Ortsbild bis heute und erzählen von der Bedeutung des kirchlichen Lebens für die Entwicklung der Gemeinde Niedermeilingen.
Weitere Informationen zu Niedermeilingen
Gefördert durch das Regionalbudget 2025 des Vereins für Regionalentwicklung Taunus e.V. mit den Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023-2027.








