Palisadenbau auf dem Dörsterberg bei Huppert

Im Frühjahr 2008 wurde in Eigenleistung der Bau eines ca. 17,5 m langen Palisadenzauns realisiert.Nach Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden konnte
das Projekt im Abstand von 30 m, parallel zu dem durch Bodenuntersuchungen dokumentierten Limesverlauf, errichtet werden.

Verwendet wurden geschälte, halbierte Eichenstämme mit einer Gesamtlänge von 4 m,
wovon 1 m im Boden versenkt wurde.In Anlehnung an den weißen Verputz römischer Steintürme wurden die glatten,  zur germanischen Seite weisenden Flächen mit einer Mischung aus Buttermilch, Kalk, Salz und Leinöl weiß angestrichen. Dieses soll zum einen der Imprägnierung der Pfähle dienen und andererseits von der germanischen Seite die Sichtbarmachung der Grenzlinie unterstützen.